
Überfordert und nicht mehr richtig verbunden mit dir selbst? Antworten auf häufige Coaching-Fragen
18.01.2026
„Ich brauche ein gewisses Maß an Stress, um Bestleistungen zu bringen.“ – lange Zeit war das mein Credo. Auch heute noch melden sich diese kleinen, heimlichen Saboteure manchmal zu Wort. Sie tun so, als wollten sie mir helfen, treiben mich in Wahrheit aber nur noch mehr an, machen mir das Leben schwerer.
Mein Aha-Moment kam während des Positive Intelligence Trainings mit Shirzad Shamin. Mir wurde klar:
Stress selbst ist nicht nur eine Herausforderung – er aktiviert unbemerkt auch meine inneren Saboteure. Der „innere Richter“ kritisiert jeden Schritt, der „People Pleaser“-Saboteur sucht Anerkennung auf meine Kosten, und der „Avoider“ hält mich davon ab, unangenehme, aber wichtige Aufgaben anzugehen. Gemeinsam sabotieren sie still und leise meinen Fokus, meine Klarheit und meine Kreativität.
Die Lösung? Nicht mehr Druck, sondern mehr Selbstreflektion und Bewusstsein. Innehalten, die richtigen Fragen stellen und diese Saboteure frühzeitig erkennen, schafft Raum für Klarheit und Ruhe. Nachhaltige Leistung entsteht nicht durch Stress – sondern durch innere Stärke und Gelassenheit, die bereits in mir vorhanden sind.
Seitdem versuche ich, diese kleinen Saboteure rechtzeitig zu bemerken, mir bewusst Zeit zum Atmen zu geben und Herausforderungen mit Neugier statt mit Druck zu begegnen. „Was braucht es jetzt?“ kann dabei eine starke Frage sein.
Es geht nicht darum, Stress komplett auszuschalten – sondern mit ihm zu arbeiten, statt gegen ihn.
Dieser Perspektivwechsel führt bei mir immer wieder dazu, dass sich auch Herausforderungen etwas leichter anfühlen und ich ihnen mit mehr Freude begegnen kann.
👉 Mehr dazu findest du in meinem LinkedIn-Beitrag.
